Wohin mit "alten" Elektrogeräten?

“Elektro” heißt heutzutage nahezu immer Elektronik. Und das bedeutet, dass wir es mit seltenen Wert- und giftigen Schadstoffen zu tun haben. Das beginnt schon bei der scheinbar primitiven LED-Taschenlampe. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst:

Händler in der Pflicht

Elektrogeräte müssen von Händlern angenommen werden, sofern deren Ladenfläche mehr als 400 Quadratmeter umfasst. Das ist gesetzlich festgelegt. Lassen Sie sich nicht abweisen. Kleinere Händler müssen nur solche Geräte zurücknehmen, die bei ihnen gekauft wurden.

Wertvoll und giftig

Wo früher nur Stahl, Kupfer und Gummi verarbeitet wurden, stecken heute seltene Erden, Edelmetalle und allerlei Giftstoffe drin. Elektro(nik)-Schrott muss behutsam entsorgt werden. Die Recyclinghöfe sind eine sichere Adresse. Hier können Sie alles abgeben, vom Ladegerät bis zur Haushaltskühltruhe - und das kostenlos!

Neues Sammelsystem für kleine Elektrogeräte

Seit Ende des Jahres 2019 sind mehrere speziell für die Aufnahme von Elektroschrott konzipierte Container im ganzen Kreisgebiet aufgestellt. Gedacht sind die Container für Geräte bis zur Größe eines Staubsaugers. Typische Kandidaten sind Toaster, Computertastaturen und -mäuse, Handys, Festplatten, Haartrockner, aber auch elektrische Werkzeuge oder Schreibtischleuchten mit LEDs. Mehr Informationen zu den Elektroschrott-Containern gibt's hier.

Hier finden Sie die Standorte der Elektroschrott-Container.

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